Aktuell

Bericht 2021 von Maribel:

Wie bereits seit einigen Jahren bin ich weiter in Piso Firme engagiert und fühle mich diesem Ort gegenüber verpflichtet und verbunden.

In letzter Zeit habe ich den größeren Teil meiner Zeit dafür aufgewendet, die Grundschüler und –schülerinnen zu unterrichten mit besonderer Betonung auf unsere Ziele, i.e. Schutz der Umwelt und der Natur. Ich helfe, so wie ich kann, indem ich sie Haus für Haus besuche. Die Lehrer und Lehrerinnen kümmern sich kaum oder gar nicht um sie. Wegen Corona findet in der Schule kein Unterricht statt. Ich gebe ihnen tägliche Aufgaben und die Kinder machen mit. Ich bin damit sehr zufrieden. Auch draußen arbeiten die Kinder mit mir zusammen. Ich überfordere sie nicht, weil es nicht angemessen ist, sie in der Mittagshitze und für etliche Stunden arbeiten zu lassen.

Ständig müssen wir die (Corona) Regeln beachten, die die Verwaltung von uns verlangt.

In der Gruppe der Frauen, mit denen wir eine Vereinigung gebildet haben, müssen wir uns auf  je drei Frauen aufteilen, um Aktivitäten gemeinsam durchführen zu dürfen. Zurzeit haben wir uns entschlossen, auf die Felder außerhalb zu gehen, weil dort keine Schweine herumlaufen. In ein paar Monaten werden wir wieder Gemüse haben.

Ich organisiere Ausflüge mit den Frauen in den Wald, um die Früchte der Asai- Palme zu ernten. Ortsfremde ernten bisher das Fruchtfleisch der Palme und verkaufen es dann hier. Es ist sehr reich an Vitaminen und Mineralien und sehr geschmackvoll. Es ist insofern interessant , weil wir das Produkt hier vor Ort haben. Wir wollen es selbst hier verkaufen, damit die Frauen ihre eigenen Einkünfte haben. Auch wollen wir die Samen der Palme einpflanzen.

Auch in den Gärten einiger Häuser arbeiten wir gerade. Ebenso mit der Brotfabrikation mache ich weiter. In einem Monat werden wir trockenen Mais und Maniok haben.

Ich kooperiere weiterhin oft mit der Cacique (etwa: Bürgervorsteherin) und Anderen, die im Ort das Sagen haben. Sie zeigen sich sehr zufrieden mit meinem Einsatz.

Noch erwähnen möchte ich, dass ich Material für die Schule, Gesichtsmasken, Medikanente und Schlangenserum übergeben habe. (Es gibt viele Giftschlangen hier. Gestern wäre ich beinahe auf eine getreten.) Sie sind dankbar dafür. Ich habe ihnen gesagt, dass diese Hilfe von euch kommt.

Auch ich bin dankbar für eure Unterstützung, denn ohne euch könnte ich hier nicht weitermachen.

 

Maribel Añez im April 2021

 

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Maribel Añez, Piso Firme, April 2021

 

Como de un tiempo a esta parte, me siento comprometida, con este pueblo. He dedicado la mayor parte de mi tiempo a la enceñanza a los niños de primaria con énfasis de nuestro objetivo, protección del medioambiente y la natureleza. Les ayudo así como puedo, visitando casa por casa. Pues los profesores, poco o nada se ocupan de ellos. Con esto de la Corona no asisten a la escuela. Les doy tareas diarias y los niños responden, estoy satisfecha por ello.

Tambien, los niños colaboran conmigo en las afueras , asi como pueden. No les exigo mucho, porque no es apropiado hacerlos trabajar en pleno sol y no por muchas horas.

Sobre todo tenemos que hacer caso a las reglas y condiciones que las autoridades exigen.

Con el grupo que tengo de mujeres, (la hermandad) como no nos permiten reunirnos muchas personas, nos repartimos de a 3 mujeres para hacer las actividades. Por ahora decidimos ir a los chacos y hacer las huertas, porque alla no hay chanchos. En unos meses tendremos otra vez verduras.

Estoy organizando ir al monte con las mujeres para recoger la fruta de la palmera Asai, pues personas ajenas al lugar, estan sacando la pulpa de la fruta y la traen y la venden aca. Es muy buena en vitaminas y minerales y tiene un sabor delicioso. De eso empezamos de hacer un proyecto y trabajamos. Las mujeres se sienten muy bien con eso. Es algo muy interesante, lo tenemos el producto aca. La idea es venderlo y que las mujeres generen sus propios ingresos. Intento, que las mismas semillas de la palmera las sembraremos otra vez.

 

Mientras tanto trabajamos en algunas casas con huertitas, tambien continuo con la fabricación del pan. En un mes tendremos maiz seco y mandioca.

Sigo colaborando a menudo con la kacique y las autoridades. Ellos estan muy contentos con mi trabajo.

Quiero comentar que entregué al pueblo material escolar, barbijos, medicamntos y antidotos de serpiente ( hay muchas viboras venenosas aqui. Anoche casi pisé en una.) Ellos quedaron muy agradesidos. Les comenté que venia de parte de ustedes el aporte que brindan al pueblo,.

Yo tambien les estoy muy agradecida a ustedes por su apoyo, mas sin ustedes no podria continuar.

 

Maribel